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Winterferien ohne Eis und Schnee

Was macht man in den Winterferien ohne Eis und Schnee, wenn man nicht in eine schneesichere Gegend gereist ist und trotzdem Spaß mit seinen Freunden haben will?

Man trifft sich im Jugendclub Heinersdorf und vertreibt sich gemeinsam die Zeit. Ferien sollen bekanntlich abwechslungsreich und interessant sein – bloß nicht öde und langweilig und so ließen wir uns einiges einfallen, um uns die Langeweile zu vertreiben.

Am Montag testeten wir erst mal unsere neuen Spiele, wobei sich UNO – EXTREME als eines der Lieblingsspiele herauskristallisierte aber auch MARIOCART zu viert machte richtig Spaß.

Der Dienstag gehörte den Kicker-Fans, die ihre Besten ermittelten. Dabei belegte Martin vor Christian und Tieneke den 1. Platz.

Zum Kochclub am Mittwoch trafen sich erstaunlicher Weise nur Jungen, die aber mit sehr viel Freude ein leckeres Menü zauberten. Zu selbst gebackenen Brötchen gab es eine delikate Tomaten – Pfirsich – Suppe und einen vitaminreichen Möhren – Apfel – Salat und als alles fertig war, wurde gemeinsam gegessen.

Am Donnerstag sammelten wir Ideen für die nächsten Wochen und Monate. Dabei stehen Turniere aller Art auf der Wunschliste der Kinder und Jugendlichen aber auch ein paar interessante, kreative Ideen warten auf ihre Verwirklichung und natürlich verlieren wir unser Projekt „Spielorte…“ auch nicht aus den Augen. Nach der geistigen Anstrengung wollten wir auch etwas für unseren Körper tun und gingen für 2 Stunden in die Turnhalle. Nach Basketball, Fußball und Zwei-Felder-Ball waren alle völlig ausgepowert und wollten nur noch nach Hause.

Der Zocker-Tag am Freitag war der Tag der YU-GI OH-Spieler, die sich erbitterte Duelle lieferten. Nur vereinzelt wurden noch ein paar Runden Rommé und UNO-EXTREME gespielt. So verging auch für alle, die zu Hause geblieben sind die Zeit wie im Fluge und die Ferien waren vorbei.

Evi Lilienthal

 

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Sommerferiencamp auf dem Sportplatz

Die Sommerferien sind vorbei und viele Kinder und Jugendliche  haben  ihren Freunden von ihren Ferienerlebnissen erzählt,  darunter sind sicher auch die 32 Kids, die eine Woche in Heinersdorf verbrachten.  

Heinersdorfer und Behlendorfer KInder mit ihren Betreuern Evi und SteffenJeweils 16 Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Steinhöfel und aus Fürstenwalde schlugen vom 26. bis 31. Juli ihre Zelte auf dem Sportplatz in Heinersdorf auf, um hier ein paar Tage gemeinsam zu verbringen.

Schon Monate vorher hatte das Betreuerteam, das sich aus den Mitarbeitern der Mobilen Jugendarbeit von Pro Nord und dem Südclub Fürstenwalde, des Jugendclubs  Heinersdorf,  der Jugendbasis ALPHA  1,  dem  Jugendkoordinator der Gemeinde Steinhöfel  und 2  Praktikantinnen  zusammensetzte,  mit  der  Organisation des Camps begonnen und ein interessantes Ferienprogramm vorbereitet. Wir waren also gut gerüstet, um die Kinder und Jugendlichen zu empfangen und mit ihnen ein paar schöne und erlebnisreiche Ferientage zu verbringen.

Einen Tag  vor dem Eintreffen der Kids errichtete das Betreuerteam das Camp, das heißt, die Küche wurde eingerichtet , die Aufenthaltszelte aufgebaut und letzte Vorbereitungen getroffen. Jetzt konnte der Spaß beginnen und die Kinds anreisen.

Nach dem üblichen Gewusel beim Zeltaufbau wurde das Betreuerteam vorgestellt und jeder erhielt ein T-Shirt mit dem Logo des Feriencamps. Wir waren fast täglich unterwegs und nutzten für unsere Touren die Kleinbusse der beteiligten Jugendeinrichtungen und der  Feuerwehr der Gemeinde Steinhöfel. Spiel, Spaß, Aktivität, Kreativität und das Leben in der Gemeinschaft  bestimmten  die Tage im Camp aber auch die Erholung kam nicht zu kurz. Ob beim Kegeln in Beerfelde, beim Besuch der Feuerwehr in Heinersdorf , beim Klettern in Strausberg, beim Baden in Buckow, bei der Nachtwanderung, bei den Olympischen Spielen, beim Filzen in Tempelberg, beim Reiten und beim Neptunfest in Behlendorf, beim Besuch des Zoo´s  von Eberswalde, bei den Hochzeiten oder bei der Disco am Abschlussabend, überall sah man fröhliche Gesichter. Selbst den manchmal gelangweilt dreinschauenden Kids konnten wir bei der abschließenden Foto Show  beweisen, dass auch sie viel Spaß hatten.

Die Tage vergingen  wie im Fluge und alle konnten ein paar schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Viele der Kids, die am Sommercamp teilgenommen haben, wollen auch im nächsten Jahr dabei sein, darüber freut sich das gesamte Betreuerteam. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns unterstützt und zum guten Gelingen des Sommercamps  beigetragen haben.

Eveline Lilienthal
 
 

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Osterferien im Jugendclub Heinersdorf

Der Jugendclub Heinersdorf hatte für die Osterferien wieder einige Angebote für Kinder und Jugendliche aus Heinersdorf vorbereitet, die mehr oder weniger genutzt wurden.

Das schöne Wetter lockte die Besucher ins Freie, wo sie die Außenanlagen ausgiebig zum Spielen und Toben nutzten. Dabei bewaffneten wir uns auch mit Harken, Schaufeln und Schubkarre und beseitigten Laub und Maulwurfhaufen und fegten den Basketballplatz sauber, so dass wir die Spielflächen auch wieder nutzen konnten.

Von der Idee, den Superstar von Heinersdorf zu suchen und ein Volleyball-Mix-Turnier auszutragen, mussten wir uns leider verabschieden, da für diese Angebote kaum Interesse bestand. Dafür beteiligten wir uns mit einer Mannschaft am 10. Bowlingcup im Bowling Pub in Fürstenwalde und landeten im Mittelfeld auf dem 7. Platz. Die Mannschaft, Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren, betonte aber, dass es für sie hauptsächlich um die Teilnahme und den Spaß ging.

Den Abschluss der Ferien bildete ein Workshop zum Thema „Schön sein“, an dem sich eher die älteren Mädchen beteiligten. Die Jungen zogen es vor, auf dem Beach-Volleyball-Platz Fußball zu spielen, und die jüngeren Mädchen begnügten sich mit Anschauungsunterricht aus der Ferne. An allen Öffnungstagen konnten wir wieder Besucher aus den umliegenden Ortsteilen begrüßen, worüber wir uns immer besonders freuen.

Ich würde mir von euch Kindern und Jugendlichen wünschen, dass ihr eure eigenen Ideen und Wünsche bei der Gestaltung EURER Ferien mit einbringt; denn nur so kann ein FÜR EUCH interessantes Programm gestaltet werden. Also her mit Euren Ideen!!!

Eveline Lilienthal

 
 

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Ideenwerkstatt - ein Spielort für Kinder

Zahlreiche Kinder trafen sich in den Herbstferien im Jugendclub Heinersdorf, um herauszufinden, wie ein Spielplatz aussehen müsste, auf dem sie selbst gern herum tollen würden.

Zwei Tage machten sich die Kinder aus Arensdorf, Hasenfelde, Heinersdorf, Steinhöfel und Tempelberg Gedanken, wie solch ein Ort aussehen müsste. Sie gestalteten einen Sternenhimmel voller Ideen und Wünsche und überlegten, auf welche Stolpersteine und Hindernisse sie bei der Verwirklichung ihrer Ideen treffen würden. Für sie war wichtig, dass das Spielen dort Spaß machen, der Spielplatz nicht verschmutzt sein, es dort keinen Streit geben und jeder Respekt vor dem anderen, aber auch vor den Geräten und Pflanzen haben sollte. Die Kinder gestalteten ihren Spielplatz auf dem Papier und sammelten Naturmaterialien, um später ein Modell davon anzufertigen.

Ein „Freund der Kinder" machte sie darauf aufmerksam, dass der Spielplatz, den sie sich wünschten, sicher viel Geld kosten würde und die Kassen meistens leer sind, besonders dann, wenn man dringend Geld braucht. Also schickte er sie auf die Suche nach einem verborgenen Schatz. Den Goldschatz fanden die Kinder an einem Ort, der als Spielplatz ideal wäre. Nach der aufregenden Schatzsuche wärmten sich alle mit einem Becher Punsch auf und beschlossen, mit der Truhe voller Thaler, zum Ortsbeirat zu gehen und um Unterstützung bei der Verwirklichung ihrer Wünsche zu bitten.

Es werden viele Verbündete für den Bau des Spielplatzes gebraucht und die Kinder werden vielleicht auch Sie um Hilfe bitten. Das Modell für den Spielplatz wollen wir in den Winterferien anfertigen und laden dazu wieder in den Jugendclub Heinersdorf ein. Die Ergebnisse der Ideenwerkstatt und das fertige Modell werden wir allen Interessierten zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei Gabi Moser vom Eine Welt Projekt und Angela Fleischer-Wetzel von der RAA/Frankfurt/Oder, die uns mit ihren Erfahrungen aus dem Ideencafé und als neutrale Vermittler tatkräftig unterstützten.

Eveline Lilienthal